Beste Platzierung des Jahres beim großen IDM-Finale in Hockenheim erreicht

Wie viele andere IDM-Fahrer auch, nutzten wir die eine Woche zuvor ausgetragene DMV Rundstrecken Championship als Vorbereitungstraining für das große IDM-Finale am 18. September.

Ein 2. Platz hinter Günter Knobloch und ein Sieg im zweiten Rennen zur DRC zeigte, dass wir gut vorbereitet waren.

Im ersten Zeittraining am Samstag waren dann schwierige Bedingungen zu meistern. Die Strecke war nass, es hatte aber bereits aufgehört zu regnen. Wir entschieden uns anstatt Regenreifen Intermediates montieren zu lassen. Als es dann zu Trainingsbeginn zu tröpfeln begann, hatten wir schon das Fiasko beim Heimrennen vor Augen. Die Intermediates waren unfahrbar. Doch letztendlich hatten wir Glück, die Strecke trocknete gegen Trainingsende zunehmend ab und ich konnte die letzten Minuten noch nutzen um von Platz 37 auf 5 vorzufahren.

Entgegen den Wettervorhersagen fand das Abschlusstraining am Nachmittag dann aber auf trockener Strecke statt, so dass die Vormittagszeiten sofort wieder hinfällig waren. Ich habe mich diesmal nicht wie sonst darauf fixiert einen schnellen Windschatten zu finden, sondern versuchte alleine schnelle Rundenzeiten zustande zu bringen, was mir dann mit Platz 5 auch super gelang.

Enttäuschender Ausgang des Samstagsrennens

Der Start aus der zweiten Startreihe war mir recht gut gelungen. Ich konnte die erste Runde als 7. beenden, was im Vergleich zu einigen vorherigen Rennen als Erfolg zu werten war. Ich hatte mich für einen Reifen entschieden der bis zum Schluss gut durchhalten sollte und war gerade dabei mich weiter nach vorne zu arbeiten, als ich in der 3. Runde in voller Schräglage plötzlich einen Schlag von hinten bekam. Ein etwas übermotivierter Konkurrent hinter mir bremste viel zu spät und rammte mich von der Strecke. Ähnlich wie in Schleiz wieder null Punkte und wieder viel Schrott am Motorrad.

Meine Mechaniker mussten alles geben um mir für den Sonntag wieder ein fahrfertiges Motorrad hinstellen zu können. Vielen, vielen Dank an dieser Stelle an Stefan, Tobias, Andreas und die neu hinzugekommene Michaela.

Erfolgreiches Sonntagsrennen

Mit dem Sonntag war dann die letzte Chance gekommen nach einigen technischen Schwierigkeiten zum Saisonstart und zwei unverschuldeten Stürzen noch mal ein gutes Ergebnis einzufahren.

Ich befand mich gleich nach dem Start in einer starken Gruppe in der um jeden Zentimeter gekämpft wurde. Letztendlich schaffte ich mit dem 5. Platz mein bestes Saisonergebnis. Nach der großen Enttäuschung vom Samstag war dies dann doch noch ein sehr versöhnliches Resultat das Grund zum feiern gab – bei manchen Teammitgliedern bis tief in die Nacht.

Grid

Burnout zum Abschluss

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Gutes Wochenende mit zwei 7. Plätze auf dem Red Bull Ring

Bei den freien Trainings am Freitag hieß es für mich erst mal Strecke kennenlernen, denn der neu sanierte Red Bull Ring (früher A1 Ring) war Neuland für mich. Ich gewöhnte mich sehr schell an die Strecke und es macht richtig Spaß dort zu fahren.

Im ersten Zeittraining war ich noch auf dem vorläufigen 7. Startplatz, fiel jedoch im zweiten Zeittraining auf den 9. Platz zurück. Der Grund hierfür war schnell gefunden. Da beim Red Bull Ring das erste mal eine Topspeedmessung stattfand mussten wir feststellen, dass ich konstant 16km/h weniger Topspeed hatte als die Schnellsten. Ein wenig gefrustet aber trotzdem motiviert das Beste aus meiner Suzuki rauszuholen ging ich ins erste Rennen am Samstagabend. Der Start war relativ gut ich konnte meine Position halten, doch in der zweiten Kurve stürzten 3 Fahrer vor mir und ich musste einen großen Bogen fahren, Platz 18 nach der ersten Runde. Wie so oft dieses Jahr war wieder eine Aufholjagd angesagt. Mit guten Rundenzeiten und vielen harten Zweikämpfen konnte ich mich noch bis auf Platz 7 vorarbeiten.

Im 2. Rennen war ich in einer vierköpfigen Gruppe die um Platz 6 kämpfte. Mit dabei auch mein Markenkollege Lukas Pesek der ehemalige Grand Prix Sieger. Es war natürlich mein Ziel ihn noch zu schlagen aber leider steckte ich zu lange hinter einem anderen Gegner fest und fuhr direkt hinter ihm auf dem 7. Platz ins Ziel.

Alles in allem sind wir mit dem Ergebnis zufrieden und es hat uns gezeigt wenn wir das Speedproblem in den Griff bekommen, können wir ganz vorne mitfahren! Hoffentlich beim letzten Lauf, meinem Heimrennen in Hockenheim.

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Rückblick Schleiz

Nach einem etwas enttäuschenden 9. Startplatz, wollte ich im ersten Rennen noch ein paar Plätze gut machen. Doch ich kam nicht weit, ein anderer Fahrer bremste in der ersten Kurve zu spät und löste damit einen Massensturz aus indem 7 Fahrer verwickelt waren, darunter auch ich.

Im 2. Rennen war mein Start nicht besonders gut ich, ich kam nur als 12. aus der ersten Runde zurück. Aus der erhofften Aufholjagd wurde leider nichts, da mein Grip am Hinterrad von Anfang an nicht besonders gut war und ich auf der Geraden massive Speednachteile hatte. Am Ende reichte es noch zu einem 10. Platz womit wir alle nicht so ganz zufrieden waren. Zum Glück geht es in 2 Wochen auf dem Red Bull Ring weiter, dann werden wir wieder alles geben um weiter nach vorne zu kommen.

 

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Platz 9 und 11 nach einem schwierigem Wochenende in Salzburg

Für mich war es das erste mal mit einer 600er in Salzburg, deshalb galt es bei den freien Trainings am Freitag die Bremspunkte und die passende Übersetzung zu finden. Nach den Trainings war ich jedoch noch nicht hundertprozentig zufrieden und wir hatten für die Quali´s noch ein bisschen Arbeit vor uns.

Doch am Samstagmorgen, pünktlich eine halbe Stunde vor unserem Training, fing es an zu regnen und das sollte den ganze Samstag so weiter gehen!

Im ersten Quali fühlte ich mich ganz wohl und ich konnte meine Suzuki auf den vorläufigen 8. Startplatz stellen. Im laufe des 2. Quali´s trocknete die Strecke jedoch ab, wodurch die Zeiten schneller wurden. Leider fiel während des Trainings die Anzeige der Restzeit aus, weshalb ich nicht wusste wie lange das Training noch dauerte. Deshalb kam ich eine Minute zu spät in die Box zum Reifenwechsel und so war es nur noch möglich einen trockenen Hinterradreifen aufzuziehen ..... nur Startplatz 15.

Im Samstagsrennen auf nasser Piste fand ich einen guten Rhythmus, hatte aber mit einer beschlagenen Scheibe zu kämpfen. Dennoch konnte ich mich von Startplatz 15 auf den 9. Platz vorkämpfen.

Der Sonntag war bewölkt aber trocken. Im warm up konnte wir noch ein paar Verbesserungen machen und mit Platz 5 waren wir relativ zuversichtlich! Der Start war gut und ich konnte mich in der ersten Runde gleich auf Platz 12 vorarbeiten. Nun gab es wieder die in Salzburg üblichen Windschattenspielchen, mir fehlte allerdings am Kurvenausgang ein bisschen Power, sodass ich nicht richtig in Schlagdistanz zum Überholen kam. Dies wurde mir in Runde 8 zum Verhängnis. Ich war zu ungeduldig und versuchte es auf der Bremse wieder gut zu machen... ein Verbremser nach Start und Ziel war die Folge. Ich reihte mich wieder auf Platz 22 ein. Mit wieder einmal guten Rundenzeiten konnte ich in den letzten 6 Runden, 11 Gegner überholen und somit landete ich letztendlich auf dem 11. Platz.

Fazit: Obwohl ich nicht als Regenspezialist galt, komme ich auch im Regen immer besser zurecht und im trockenen sind es nur noch Kleinigkeiten die wir verbessern müssen um ganz vorne mitzufahren. Deshalb nützen wir die 5- wöchige Pause bis Schleiz um weiter voran zu kommen.

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Der Aufwärtstrend geht weiter!

Erste Startreihe auf dem Sachsenring

Am Freitag konnten wir eine gutes Setup für meine Suzuki finden. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl auf dem Bike. Auch die Wahl der richtigen Reifen gestaltete sich problemlos. Dass es jedoch sooo gut lief, war für viele überraschend. Lange Zeit stand ich an erster Stelle der Zeitenliste. Zum Schluss reichte es für einen 4. Startplatz, was die erste Startreihe bedeutete.

Das erste Rennen am Samstag war eines meiner härtesten Rennen! Es bildete sich eine 8 Mann starke Verfolgergruppe die um Platz 5 kämpfte. Jede Runde wechselten die Plätze. Zum Schluss konnte ich den 6. Platz behaupten, was mein bisher bestes Saisonergebnis bedeutete.

Rennen Nummer 2 wurde zum Lotteriespiel. Kurz vor dem Start fing es an zu regnen, alle Fahrer der vorderen Reihen fuhren genau wie ich mit Regenreifen in die Startaufstellung. Pünktlich zum Start wechselten aber die Bedingungen und die Sonne kam durch. Im Laufe des Rennens fielen die meisten Topfahrer weit zurück. Mir ging es nicht anders. Die Regenreifen gaben immer mehr den Geist auf und waren letztendlich kaum noch fahrbar. Ich fuhr noch zur Box und ließ mir Trockenreifen montieren, letztendlich wurde es aber nur der 24. Platz.

Bei diesem Rennen kann man einfach nur sagen... verwachst, abhaken.

Dennoch war dies mein bisher bestes Rennwochenende. Mit Platz 4 im Training und dem 6. Platz im Samstagsrennen konnte ich mich zum ersten mal Richtung Spitze orientieren. Danke noch mal an mein Team, das wie immer alles gegeben hat, damit ich trotz unserer geringen Mittel und kleinem Budget, vorne mitfahren kann.

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Steigerung auf dem Nürburgring

Nach den beiden Zeittrainings waren wir nicht ganz zufrieden .... nur Startplatz 15. Dennoch wussten wir, dass im Rennen mehr drin sein kann, da ich mit Rennreifen recht gut unterwegs war, der zum Schluss aufgezogen Qualifyer aber nicht die erwartete Verbesserung brachte.

Der Start zum ersten Rennen war nicht ganz perfekt, dennoch konnte ich meine Position halten. Schnell fand ich einen guten Rhythmus und konnte mich im laufe des Rennen immer weiter nach vorne kämpfen. Am Ende war es ein 7. Platz, mit dem wir alle happy waren.

Beim zweiten Rennen am Samstag ging die erste Runde deutlich in die Hose, ich war bis auf Platz 21 zurückgefallen. Nun war wieder eine Aufholjagd angesagt. Mit schnellen Rundenzeiten die bis zu Platz 5 gereicht hätten, kämpfte ich mich noch auf Platz 13 vor, ehe das Rennen wegen eines Sturzes vorzeitig abgebrochen wurde.

Am Ende waren wir mit dem Wochenende zufrieden, denn wir haben uns weiter gesteigert und unser Ziel die Top 10 im ersten Rennen mit Platz 7 erreicht. So kann es in 4 Wochen auf dem Sachsenring weiter gehen!

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Wochenende zum Vergessen in Oschersleben

Nach den Zeittrainings waren wir trotz Startplatz 14 noch sehr optimistisch, da ich mit den Rennreifen konstant schnelle Rundenzeiten fahren konnte.

Mein Start beim Samstagsrennen war gut, ich konnte gleich ein paar Plätze gut machen, doch dann war das Rennen auch schon wieder zu Ende. In der 2. Runde rutschte mir ohne Vorwarnung das Vorderrad weg und ich landete im Kies. Das Motorrad wurde dabei so stark zerstört (Gabel verbogen, Felgen kaputt, Bremsscheiben...), dass wir beim zweiten Rennen am Sonntag auf die Ersatzmaschine umsteigen mussten, da wir nicht wussten ob der Rahmen auch etwas abbekommen hat.

Zum zweiten Rennen gibt es nicht viel zu sagen, obwohl wir die gleichen Einstellungen wie bei meinem Nummer 1 Bike verwendet haben, hatte ich kein Gefühl zum Motorrad und konnte meine Linien nicht halten. Dadurch wurde ich bis auf Platz 19 zurückgereicht.

Jetzt heißt es einfach Wochenende abhaken, Fehler ausmerzen und in 2 Wochen auf dem Nürburgring wieder voll angreifen!

Start Rennen 1

Da war die Welt noch in Ordnung

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Schwieriger Saisonstart auf dem Lausitzring

 

Wie schon der Vorsaisontest, so war auch dieses Lausitzwochenende wieder davon geprägt, die richtigen Reifen zu den jeweiligen Bedingungen herauszufinden. Was im 2. Zeittraining noch super gelang und mir die 10.  Traingszeit ermöglichte, ging beim Samstagrennen kräftig daneben. Mein Hinterreifen löste sich nach wenigen Runden auf, so dass ich meine Hoffnungen auf einen Top-Ten Platz frühzeitig begraben musste. Nachdem ich aus den Punkterängen rausgefallen war, war es dann ein unnötiges Risiko das Rennen unter diesen Umständen zu Ende zu fahren, weshalb ich vorzeitig an die Box zurückkehrte.

Im Sonntagrennen hatten wir dann mit den Reifen ein glücklicheres Händchen. Leider hat diesmal dann ab Mitte des Rennens der Bremsdruck nachgelassen, so dass ich den Bremshebel bis zum Griff ziehen konnte. Mehr als der 12. Platz war deswegen an diesem Wochenende nicht drin.

Resümee: Wir haben mit der neuen Suzuki ein sehr gutes Motorrad. Es war klar, dass wir als Supersport-Neueinsteiger mit einem neuen Motorrad eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchen werden. Deshalb freuen wir uns um so mehr auf das nächste Rennen in 2 Wochen in Oschersleben.

 

Reifen nach Rennen 1

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Nach langem Hin und Her ist es nun endlich offiziell: 2011 starte ich auf  einer Suzuki GSX-R 600 in der Klasse IDM Supersport. Unterstützung erhalte ich von Suzuki International Europe und Pirelli. Der renommierte Suzuki-Tuner Michael Schäfer übernimmt die Vorbereitung der Motoren.

Wie schon im letzten Jahr, werde ich mit eigenem kleinen Team antreten. Die Technische Leitung übernimmt der erfahrene Fahrwerkstechniker Stefan  Fleck. Als Mechaniker kann ich mich wieder auf Tobias Tettweiler und Andreas Knopf verlassen.

Aktuell laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Stefan Fleck ist mit dem Aufbau der Motorräder vollbeschäftig

Ich denke wir haben ein erfolgversprechendes Paket geschnürt. Ich kann es  kaum erwarten, das erste mal auf dem neuen Moped zu sitzen. Testfahrten sind für Ende März geplant.

Über Neuigkeiten und Aktivitäten halte ich euch auf dem laufenden.

Viele Grüße

Jan

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